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Region am Rand des Sonnensystems
Heliosphäre
Die Sonne pustet ständig winzige Teilchen ins All – den Sonnenwind. Er bläst eine riesige, unsichtbare Blase um das ganze Sonnensystem. Diese Blase heisst Heliosphäre. Nur die beiden Voyager-Sonden sind schon hinausgeflogen.
Steckbrief
- Art
- Region am Rand des Sonnensystems
Wissenswertes über Heliosphäre
- Die Sonne bläst ständig einen Strom aus geladenen Teilchen ins All: den Sonnenwind. Er bildet eine riesige Blase um das ganze Sonnensystem – die Heliosphäre.
- Ihre äussere Grenze, die Heliopause, liegt rund 120-mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde. Dahinter beginnt der interstellare Raum.
- Voyager 1 hat die Blase 2012 verlassen, Voyager 2 im Jahr 2018 – als einzige von Menschen gebaute Objekte.
Entstehung
Der Sonnenwind rast mit 400 bis 800 km/s nach aussen, bis er auf das dünne Gas zwischen den Sternen trifft. Dort wird er abgebremst und staut sich.
Aufbau
Bei etwa 90 AE bremst der Sonnenwind schlagartig ab (Terminationsschock), bei etwa 120 AE ist Schluss (Heliopause). Weil die Sonne durch die Milchstrasse zieht, ist die Blase vermutlich nicht rund, sondern hat eine Art Schweif.
Erkundung
Die Voyager-Sonden haben die Grenze direkt gemessen: Die Teilchen des Sonnenwinds wurden plötzlich seltener, die aus der Milchstrasse häufiger. Die NASA-Sonde IBEX kartiert die Grenze aus der Erdumlaufbahn.
Bedeutung für die Erde
Die Heliosphäre schützt uns wie ein Schild vor einem grossen Teil der kosmischen Strahlung aus der Milchstrasse.
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