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Gürtel
Jupiters Trojaner
Jupiter hat zwei Begleiter-Schwärme aus Felsbrocken: einer fliegt vor ihm her, einer hinter ihm. Sie heissen Trojaner und sind wie Fossilien aus der Zeit, als die Planeten entstanden. Die Sonde Lucy fliegt gerade dorthin.
Steckbrief
- Art
- Gürtel
Wissenswertes über Jupiters Trojaner
- Zwei riesige Schwärme von Asteroiden teilen sich die Bahn mit Jupiter: einer läuft 60° vor ihm her, einer 60° hinter ihm.
- Es sind vermutlich über eine Million Brocken grösser als 1 km – fast so viele wie im ganzen Asteroidengürtel.
- Sie sind nach Helden aus dem Trojanischen Krieg benannt: vorne die Griechen (z.B. Achilles), hinten die Trojaner (z.B. Patroclus).
Entstehung
An diesen beiden Stellen (Lagrange-Punkte L4 und L5) heben sich die Anziehung von Sonne und Jupiter so auf, dass Brocken dort gefangen bleiben – seit Milliarden Jahren.
Beschaffenheit
Die Trojaner sind dunkel und rötlich, vermutlich Überbleibsel aus der Entstehungszeit der Planeten, vielleicht aus dem äusseren Sonnensystem eingefangen.
Erkundung
Die NASA-Sonde Lucy ist seit 2021 unterwegs und soll ab 2027 mehrere Trojaner besuchen – die erste Mission dorthin.
Im Vergleich
Auch die Erde hat einen kleinen «Trojaner»: den nur 300 m grossen Asteroiden 2010 TK7.
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