Start › Weltall › Die tiefsten Blicke ins All

Hubble Ultra Deep Field und Webb (JADES)
Die tiefsten Blicke ins All
Die Linie im Bild zeigt, wohin Hubble und Webb geschaut haben: in ein scheinbar leeres Himmelsstück. Es war voller Galaxien – bis fast an den Rand des beobachtbaren Universums.
Zahlen
- Himmelsstück
- etwa ein Zehntel so breit wie der Vollmond
- Galaxien darin
- rund 10 000
- Belichtungszeit
- über 11 Tage (Hubble, 2004)
- Sternbild
- Chemischer Ofen (Südhimmel)
Wissenswertes
- Hochgerechnet auf den ganzen Himmel ergibt das Hunderte Milliarden Galaxien.
Warum gerade dort?
Man wählte ein Stück Himmel ohne helle Sterne der Milchstrasse und ohne Staub – wie ein sauberes Fenster ins All. Das James-Webb-Teleskop schaute später genau in dieselbe Gegend und fand dort die fernsten bekannten Galaxien.
Wo liegt das?
Die tiefsten Blicke ins All gehört zur Stufe «Das beobachtbare Universum» des kosmischen Zooms (Bildausschnitt rund 93 Milliarden Lichtjahre). So weit wir überhaupt sehen können. Licht braucht Zeit – wer in die Ferne schaut, schaut in die Vergangenheit. Am Rand leuchtet das älteste Licht, 380 000 Jahre nach dem Urknall. Ganz in der Mitte, unsichtbar klein, sind wir.
Diese Seite ist gratis und ohne Werbebanner. So kannst du sie unterstützen